Galerie und Ausstellungen Rothenburg

Der Martinshof als Ort der Begegnung und des Austausches bietet Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, sich mit ihren Arbeiten zu präsentieren. Im Empfangsbereich des Wichernhauses gab es in den vergangenen Jahren schon viele Ausstellungen mit Malerei, Grafik und Plastik, die von einem breiten Publikum wahrgenommen wurden.

Die Galerie ist geöffnet Montag bis Donnerstag von 7.00 bis 18.30 Uhr und Freitag von 7.00 bis 17.00 Uhr. (Mühlgasse 10 in Rothenburg)

Sollten Sie selbst einen passenden Rahmen für Ihre Ausstellung suchen, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf mit dem Bereichsleiter der Bildungs- und Begegnungsstätte, Herrn Drese, Tel.: 035891 - 38 149.

ausgewählte Ausstellungen:
 

"Die Zwei"

Nicole Fischer und Hartmut G. Knippscheer (2017)

 
Aquarell-, Bleistift- und Pastellbilder von Nicole Fischer und Hartmut G. Knippscher waren von Januar bis April in der Galerie im Wichern-Haus des Martinshofes zu sehen.

Nicole Fischer (geb. 1969) malt vorrangig mit Pastellkreide. Grundlage ihres künstlerischen Schaffens legten Kurse in Kunst und Design in England und eine Ausbildung zur technischen Assistentin für Gestaltung mit Textil-Schwerpunkt. Nach langer Pause erweckte in Nicole Fischer das Foto eines Fuchses die Liebe zu Tierportraits und damit zur Kunst aufs Neue.

Hartmut G. Knippscheer (geb. 1948) entdeckte seine Liebe zum Zeichnen und Aquarellmalen erst durch den Maler W. Sachs mit Ende des zwanzigsten Lebensjahres. Mit Beginn seiner Tätigkeit im Martinshof 1995 gab er dieses Hobby aus Zeitgründen jedoch wieder auf.

"Rand und Grenze"

Michael Otto (2016)

 
Unter dem Titel "Rand und Grenze" war ab Ende Oktober eine Ausstellung in der Galerie im Wichern-Haus des Martinshofes zu sehen. Die Werke stammten vom Berliner Künstler Michael Otto.

Michael Otto, Jahrgang  1938, studierte an der Hochschule für bildende Künste in Berlin. Er arbeitete als Grafiker und unterrichtete an der Berufsfachschule für Foto-, Grafik- und Modedesign des Lette-Vereins in Berlin gegenständliches Zeichnen, graphische Techniken und Illustration.
Seine Arbeiten sind u.a. im Besitz des Berliner Stadtmuseums, der Deutschen Bundesbank und des Deutschen Herzzentrums.

"Frauen und Männer"

kaffeepause (2016)

 
Die "kaffeepause" ist ein Kunst- und Weiterbildungsprojekt der Ev. Erwachsenenbildung Sachsen.

Autoren und Illustratoren mit Handicap verlegen eine Zeitschrift mit eigenen künstlerischen Texten und Bildern. Sie möchten mit Ihren Themen eine breite Öffentlichkeit erreichen und mit ihren Themen Impulse für einen Dialog zwischen Menschen mit und ohne Behinderung setzen.

Bis zu 160 Autorinnen und Autoren aus Sachsen arbeiten jährlich zusammen. Über Entfernungen hinweg werden Ideen, Wissen und Denkanstöße ausgetauscht und es entsteht ein gemeinsames Erlebnis.
Sie finden sich mehrmals zu Arbeitstreffen in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) in verschiedenen sächsischen Orten zusammen.
Außerdem arbeiten 13 Autorinnen in einer Redaktionsgruppe in Dresden. Sie treffen sich wöchentlich, besprechen neue Ideen, aktuelle Themen, redaktionelle Fragen und arbeiten an eigenen Texten und Illustationen.

Die Ausstellung war von Mai bis September zu sehen.

 

"Engel - anders"

Barbara Beger (2015)

 
Mit der Vernissage "Engel - anders"
im November eröffnete der Martinshof die Ausstellung der Künstlerin Barbara Beger. Bis März waren ihre Bilder im Wichern-Haus zu sehen.

Barbara Beger ist in Leipzig geboren und aufgewachsen. Sie absolvierte eine Lehre als Maschinenbauzeichnerin und war danach im Grafischen Atelier des Fachbuchverlages Leipzig tätig.
An der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig studierte sie Buchgestaltung/Illustration und absolvierte ein Aufbaustudium im Fach Holzschnitt.
Seit ihrem Umzug nach Bischofswerda ist Barbara Beger freischaffend und selbstständig als Grafikerin und Illustratorin tätig. Sie leitet verschiedene Kurse an Schulen und mit Kindern.

 

"Wegstationen - Bilder, Objekte, Fotografien"

Helge Warme (2015)

 
Von Mai bis August wurden Bilder von Helge Warme aus Brieselang bei Berlin im Wichern-Haus gezeigt.
Er stellte Tuschezeichnungen, Druckgrafiken in Siebdrucktechnik und Fotoplakate mit Glasgestaltung, die er für Kirchen und Andachtsräume der Region geschaffen hat, aus.

Helge Warme wurde 1962 geboren. Er lebt und arbeitet in Brieselang bei Berlin. An der Kunsthochschule Berlin-Weißensee erwarb er sein Diplom für Malerei und Glasgestaltung. Er ist Mitbegründer des Galerieprojekts "Homunkulus" Berlin und Gründer der Künstlerwerkstatt "Unverbesserlich".
Ab 1992 gab es Aktionen im öffentlichen Raum mit der Künstlergruppe "Rundeck", ab 1996 beschäftigt er sich zunehmend mit Glasgestaltung als raumbildende Kunst und ab 2000 entstehen komplexe Gestaltungskonzeptionen für Farbgebung mit künstlerischen Schwerpunkten in öffentlichen Bereichen.  
Er hat bereits an verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen.

 

"Menschen-Geschichten-Höhepunkte"

Mehrgenerationenhaus Rothenburg (2014)

Von November 2014 bis Februar 2015 war im Wichern-Haus die Arbeit des Mehrgenerationenhauses in einer Fotoausstellung zu erleben.
Über 80 Bilder zeugten von einem bunten Miteinander am Schlossplatz in Rothenburg/OL.

Einiges der Arbeit lässt sich leider nicht in Bilder fassen - Sie sind auch eingeladen, die Ideen eines Miteinanders gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Mehrgenerationenhauses zu verwirklichen - sie heißen SIE in ihrem Haus herzlich "Willkommen!".

Die Ausstellung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Fotoclub des MGH gestaltet.

 

"Farbenvielfalt"

Dieter Jacobi (2014)

"Farbenvielfalt - von gegenständlich bis modern", so lautet der Titel der Ausstellung im Martinshof mit Bildern von Dieter Jacobi.

Dieter Jacobi, 1938 in Berlin geboren, beschäftigte sich mit zunehmenden Alter neben seiner Tätigkeit als Bauingenieur, verstärkt mit der Malerei. Mehrjähriger Unterricht bei dem belgischen Maler und Designer Roger Servais machten ihn mit den verschiedensten Maltechniken vertraut. Zurzeit beschäftigt er sich u.a. mit der Technik der Hinterglasmalerei. Die freie Interpretation von Farben, Formen und Materialien inspirieren ihn zu seinem modernen, abstrakten Bildern.
Weitere Erfahrungen im Malen und Maltechniken erwarb er sich während seiner Zeit an der Humboldt Universität Berlin, bei Lutz Tesmar.
Als Mitglied des Künstlerkreises "Bukower Malgruppe" nahm er an vielen Einzel- und Gruppenausstellungen teil.

 

"...unterwegs notiert"

Ludwig Krause (2013)

  
"... unterwegs notiert - von Berlin über die schlesische Oberlausitz ins Hirschberger Tal", so lautet der Titel der Ausstellung im Martinshof mit Bildern von Ludwig Krause.

Ludwig Krause war Stadtplaner in Wismar sowie Direktor des Instituts für Städtebau und Architektur der Bauakademie. Außerdem war er 1991 Gründungsdirektor des Leibnitz-Institutes für Regionalentwicklung und Strukturplanung. Bis 2009 arbeitete er als Bundesgeschäftsführer der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung. Ludwig Krause stellte seine Zeichnungen in den vergangenen Jahren in ganz Deutschland aus. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe und arbeitet als Gutachter und Juror.

 

"Wiedersehen in Vietnam"

Adelheid Engelmann (2013)

 
Adelheid Engelmann ist Dipl.-Forstingenieurin i.R. und lebt in Niesky. Ihr größtes Hobby ist das Fotografieren. 

Sie nimmt Sie mit auf eine Bilderreise durch den langgestreckten Küstenstaat Vietnam mit seinen großen Flussdeltas des Roten Flusses und des Mekongs sowie den langen Gebirgszügen und Hochebenen im Hinterland. Ihre Bilder zeigen keine Touristenattraktionen, sondern genau das, was Vietnam ist: Ein Land zwischen städtischen Trubel und idyllischer Landschaft.

 

"Die Kunst des Darstellens"

Wladimier Vilenchyts (2012)

 
Wladimier Vilenchyts, Jahrgang 1971, wurde in Weißrussland geboren und lebt seit mehreren Jahren im polnischen Teil des Riesengebirges. Die ersten Werke des Autodidakten entstanden jedoch schon in seiner weißrussischen Heimat. Vilenchyts Sitllleben und Landschaftsdarstellungen erscheinen so fotografisch reell, dass sie den Betrachter ob ihrer Wirklichkeitsnähe oftmals verwirren. Der bis an die Grenzen getriebene Realismus in den Bildern wird nur durch die auf jedem Bild erscheinende "ungünstige Position" in Frage gestellt.

 

"Im Bilde"

Christine Pagenkopf (2012)

 
Die Bilder der Autodidaktin sind von satter Farbigkeit. Sie malt mit Acryl, Pastell und verschiedenen Farbstiften und schafft es, dem guten alten  Buntstift eine besondere Rolle zukommen zu lassen.
Landschaften, Stillleben und auch Portraits gehören zu ihren favorisierten Motiven.

Die Malerin wurde in Hoyerswerda geboren, lebt jetzt in Görlitz, ist verheiratet und hat 3 Kinder. Sie arbeitet als Heilerziehungspflegerin in der Heilpädagogischen Tagesstätte der Behindertenhilfe im Martinshof Rothenburg Diakoniewerk.

 

"Movement"

Diego Gortaire (2012)


"Movement" (übersetzt: Bewegung) ist der Titel der Ausstellung des ecuadorianischen Malers Diego Gortaire. Er wurde 1967 in Quito (Ecuador) geboren.

 

"Reisebilder"

Andreas Neumann-Nochten (2011)

 

Theologe, Maler, Karikaturist, Redakteur, Kirchenmusiker - das Schaffen von Andreas Neumann-Nochten ist vielfältig und vielschichtig. Geboren im Norden Deutschlands, lebt er seit einigen Jahren in Görlitz. Während seines Theologie-Studiums wurden seine autodidaktischen Studien von Künstlern aus Naumburg/Saale begleitet und gefördert. Neumann-Nochten bedient sich verschiedenster künstlerischer Mittel und Stile und kann Kunst mit dem Humor verbinden.
Die "Reisebilder" sammelte Andreas Neumann-Nochten auf Touren durch Schottland, die USA oder Spanien.

 

"Sprachbilder"

Monika Tujek (2010)

 

Monika Tujek ist sehbehindert und taubstumm. Sie arbeitet seit 15 Jahren in der Werkstatt für behinderte Menschen in Wieruszów. Durch verschiedene therapeutische Programme wurde ihre besondere Fähigkeit für die Malerei entdeckt und gefördert. Mit den erlernten Techniken der Malerei drückt Monika Tujek ihre Empfindungen und Träume aus.
Die Arbeiten werden auf lokaler und überregionaler Ebene Ausgestellt. Sie hat seit dem viele Ehrungen und Auszeichnungen erhalten.

 

"Nebelhüllen"

Thomas Ranft (2009)

 

Der in Königsee/Thüringen geborene Künstler absolvierte ein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Fritz Fröhlich, Prof. Irmgard Horlbeck-Kappler und Prof. Meyer-Foreyt. Er besuchte die Fachklasse für Angewandte Grafik bei Prof. Heinz Wagner.
Thomas Ranft wurde 2003 mit dem Hans-Theo-Richter-Preis der Akademie der Künste Dresden ausgezeichnet.

 

"Bilder und Impressionen von Dresden"

Karl-Heinz Zenker (2009)

 

Seine künstlerische Tätigkeit begann bereits mit der Lehre als Steinmetz im Dresdner Zwinger. Er war Privatschüler von Prof. Alfred Hesse.
10 Jahre wirkte Karl-Heinz Zenker in der Malerwerkstatt des staatlichen Puppentheaters Dresden. Im Volkskunstmuseum und der staatlichen Kunstsammlungen Dresden war er als Restaurator tätig.

 

"Malereien, Zeichnungen, Papierarbeiten"

Peter Schurig (2008)

 

Seit 2001 ist Peter Schurig Mitglied der Malgruppe in der Seniorenakademie an der Kunshochschule Dresden (Künstlerischer Leiter: Wolfram Neumann) und hat an Gruppen-Ausstellungen in Radeberg und Dresden teilgenommen.

 

"Im Vorübergehen"

Regina Böhm und Horst Graf (2008)


Die intensive zeichnerische und malerische Tätigkeit von Regina Böhm begann ab 2000, welche sie durch Selbststudium von Fachliteratur und Spezialkursen in der Kunstakademie Dresden e.V. weiterentwickelt.
Seit 2006 ist Regina Böhm Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK).

Der in Sagan (Niederschlesien, Polen) geborene Künstler studierte an der TU Dresden Maschinenbau und promovierte 1971. 
Bis 1995 war Horst Graf in Lehre und Forschung an der TU Dresden tätig, anschließend erhielt er die Professur an der Fachschule Zittau/Görlitz.
Seine kontinuierliche künstlerische Tätigkeit und autodidaktische Weiterbildung begann 1985 (Malerei, Grafik). 

 

"Malerei und Grafik"

Prof. Karlheinz Georgi (2007)

 

Karlheinz Georgi arbeitete als Professor für Architekturdarstellung und Freihandzeichnen an der TU Dresden. Seit 2000 ist er kontinuierlich mit der freien Arbeit in Malerei und Druckgrafik beschäftigt.

 

 

"Cello und Pinsel"

Peter Koch (2006)

 

Peter Koch ist eines der wenigen künstlerischen Phänomene mit gleich hoher, künstlerischer Begabung und Fähigkeit in zwei unterschiedlichen Kunstgattungen. Seit seinem zweiten Lebensjahrzehnt hat seine Entwicklung als Cellist und Maler zu herausragender Qualität auf beiden künstlerischen Gebieten geführt.
Er bildet heute Studenten aus allen Erdteilen an der Hochschule für Musik in Dresden mit aus und seine Malerei und Grafik hat nicht nur in Museen Eingang gefungen, sondern ist auch in den Händen von Liebhabern und Sammlern.

  

"Lausitzer Landschaften, Menschen und Traditionen"

Horst Bachmann (2005)

 

Heimatmotive der Lausitz: Horst Bachmann, bezeichnet sich als "Künstler und Nonkonformist". Seine Bilder wurden u.a. in Krakau, Berlin und Dresden ausgestellt. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Horst Bachmann im Martinshof Rothenburg. Er verstarb 2007. 

 

"... von Königinnen, Flügelwesen und Vögeln des niederen Waldes"

Rolf-Rüdiger Weise (2004)

 

Rolf-Rüdiger Weise gibt durch außergewöhnliche Drucktechniken seinen Grafiken häufig eine dritte Dimension. Das Fühlen der meist besonderen Papiersorten, mit deren Auswahl bereits der kreative Vorgang beginnt, ist dem Naumburger Künstler auch bei seinen Bildern wichtig.

 

 

"Gleichnisse"

Klaus Drechsler (2004)

 

Klaus Drechsler studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und ist seit 1969 freischaffend tätig. Neben verschiedenen Lehraufträgen hält Klaus Drechsler Vorträge in Kunstgeschichte. Seine Arbeiten befinden sich im Besitz von Museen, in öffentlichen Einrichtungen und in Privatsammlungen.

 

 

"Roter Faden bleibt"

Grit Gerstmann (2003)

 

"Von frühester Kindheit an fand mein Interesse im Malen, Gestalten und im Formen von Materialien mit froher Experimentierfreude einen weiten Grund. Ich denke, dass mich die kindliche Atmosphäre mit der "holzigen" Tischlerei meines Vaters, mit dem Maler in der Nachbarschaft - immer im Bezug zur Natur - bis heute nachhaltig geprägt haben. Nach vielen Jahren des stillen Schaffens wagte ich den Schritt in die Öffentlichkeit."