Aktuelles aus dem Martinshof:

Stationäre Altenpflege des Martinshofes mit "sehr gut" bewertet


Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) hat in seiner jährlichen Kontrolle die Seniorenheime Francke-Haus und Fliedner-Haus in Rothenburg mit einer glatten 1,0 bewertet. Ebenso ein "sehr gut" erhielt die Kurzzeitpflege.

"Wir sind sehr stolz auf diese Ergebnisse, stehen sie doch den momentanen Berichten über schlechte Zustände in Pflegeheimen entgegen. Besonders den Pflegekräften in den beiden Häusern ist diese hervorragende Benotung zu verdanken", sagt die Bereichsleiterin der Altenhilfe im Martinshof Bärbel Schuster.

Die Kontrollen des MDK sind unangekündigt. Geprüft wird u.a. die Pflege und medizinische Versorgung, die soziale Betreuung und Alltagsgestaltung und die Verpflegung und Hauswirtschaft.

Insgesamt verfügen das Francke- und das Fliedner-Haus über 94 Plätze, davon sind 48 Plätze für Menschen mit Demenzerkrankung. Vier Plätze werden für die Kurzzeitpflege vorgehalten.
 

Martinshof und Diakonie Görlitz-Hoyerswerda vereinbaren Schritte zur engeren Zusammenarbeit


Die Stiftung Diakonie Görlitz-Hoyerswerda und das Martinshof Rothenburg Diakoniewerk haben weitere Schritte für eine engere Zusammenarbeit im nächsten Jahr beschlossen.
Dazu unterzeichneten die Vorstände Mandy Köhler und Johannes Johne der Diakonie Görlitz Hoyerswerda sowie die Vorstände des Martinshof Rothenburg Diakoniewerkes Petra-Edith Pietz und Robert Dünnbier die Vereinbarung in Rothenburg.

In besonderer Weise betrifft dies die Entwicklung eines Leitbildes, die Angleichung der unterschiedlichen Unternehmenskulturen und das Erarbeiten einer endgültigen Organisationsstruktur. Diese Vereinbarung geschieht im Hinblick auf eine zukünftige Fusion beider Einrichtungen.

Sowohl das Martinshof Rothenburg Diakoniewerk als auch die Stiftung Diakonie Görlitz-Hoyerswerda sind große Sozialeinrichtungen, die ihre Hilfen und Unterstützungen in Görlitz, im nördlichen Landkreis Görlitz, in Hoyerswerda und in Südbrandenburg anbieten.
 

Sächsischer Landespreis für Heimatforschung 2017

23. November 2017
Beim "Sächsischen Landespreis für Heimatforschung 2017" bekam unser Mehrgenerationenhaus einen mit 500 € dotierten Schülerpreis für sein Projekt "Tormersdorf - Spuren vergangener Zeiten" zuerkannt.

Im Projekt hatten von April bis Oktober 2016 bis zu 8 Kinder und Jugendliche die Chance, eine Videodokumentation des Ortes Tormersdorf zu erstellen. Dabei wurden Zeitzeugen interviewt.
Tormersdorf liegt direkt gegenüber der Stadt Rothenburg auf der anderen Seite der Neiße. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist das Dorf verlassen. Von den Gebäuden finden sich heute zum Teil nur noch die Grundmauern.

Nachdem das Ergebnis der erfolgreichen "Spurensuche" am 30. November 2016 einem breiten Publikum präsentiert wurde und später der MDR Sachsenspiegel am 4. Dezember 2016 sogar einen Bericht drüber ausstrahlte, wurde es von der Jury als "historisch wertvoll" für die Region eingestuft.

Der Preis wurde am 3. November 2017 in Dresden verliehen.

Hand-in-Hand-Laden erhält Wichern-Plakette der Diakonie

10. Juli 2017
Das Projekt
"Hand-in-Hand-Laden"
auf dem Marktplatz in Rothenburg ist beim Jahresempfang des Diakonieschen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz mit der Wichern-Plakette ausgezeichnet worden.
Der Laden wird gemeinsam vom Martinshof Rothenburg Diakoniewerk und der evangelischen Kirchengemeinde geführt.

Seit über 2 Jahren können hier Bedürftige Second-Hand-Sachen wie Kleidung, Spielzeug, Möbel und Geschirr erhalten. Eingebunden ist der "Hand-in-Hand-Laden" in den Martins-Hofladen, der Produkte aus den Werkstätten des Martinshofes verkauft.

Die Auszeichnung in Berlin nahmen Barbara Eschen (Vorstand des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) und Johannes Feldmann (Vorsitzender des Diakonischen Rates) vor und würdigten damit das herausragende Engagement. Grußworte hielten zu Beginn Bischof Markus Dröge und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke.
  

Familientag in Niesky - das Mehrgenerationenhaus war dabei

21. Juni 2017
Am 10. Juni 2017 fand der sächsische Familientag in Niesky statt. Der Stand des Mehrgenerationenhauses des Martinshofes wurde dabei gut besucht.

Es gab sehr intensive Gespräche mit der Staatsministerin Barbara Klepsch. Sie informierte sich z. B. über die Angebote des Mehrgenerationenhauses Rothenburg und deren Finanzierung, die Arbeit des Interessenverbundes der sächsischen Mehrgenerationenhäuser und Möglichkeiten der Unterstützung der sächsischen Mehrgenerationenhäuser mit Landesmitteln, das Thema Alltagsbegleiter und Nachbarschaftshilfe, die Schulsozialarbeit oder die Betreuung von Flüchtlingen in Rothenburg.
 

Foto:
links - Jochen Schnabel, Leiter Referat 41 (Gesellschaft und Familie) der Abteilung 4 des sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz
mitte - Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbaucherschutz
rechts - Thomas Kucharek, Mehrgenerationenhaus Rothenburg
 

Du siehst mich - 36. Deutscher Evangelischer Kirchentag Berlin - Wittenberg 2017

15. Juni 2017

Der ganze Kirchentag in einem Video: 


Sozialpraktikum

Evangelisches Gymnasium Zum Grauen Kloster

 
17. Mai 2017

Schülerinnen und Schüler aus Berlin besuchten im Februar für 2 Wochen den Martinshof und nahmen am normalen Arbeitsalltag in den verschiedenen Bereichen teil.

Seit 35 Jahren gibt das Evangelische Gymnasium Zum Grauen Kloster Schülerinnen und Schülern im letzten Schuljahr vor der gymnasialen Oberstufe die Möglichkeit, sich den Herausforderungen eines Sozialpraktikums zu stellen. 

Lesen Sie mehr dazu auf der Homepage des Evangelischen Gymnasiums Zum Grauen Kloster. (Link)

Hier können Sie den Erfahrungsbericht von Friedrich Gaub lesen. (PDF) (Vielen Dank für die Zustimmung zur Veröffentlichung!) 


Projekt "Görlitz - Altstadt für alle"

8. Mai 2017 
Wer in Görlitz lebt und studiert, dem wird auffallen, wie schön die Altstadt eigentlich ist: alte Bauwerke mit filigranen Verzierungen aus früheren Zeiten. Doch auf den zweiten Blick fällt auf, dass die allermeisten Gebäude nur über eine Stufe begehbar sind.
Das Problem trifft viele Geschäfte, Cafés und Restaurants in der Görlitzer Altstadt rund um den Ober- und Untermarkt. Somit haben es Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, die auf einen Rollstuhl oder aber auch auf Kinderwagen und Rollatoren angewiesen sind, schwer, diese Orte zu besuchen.

Das Projektteam des Studiengangs Heilpädagogik/Inclusion studies um Paula Dathe, Anne Kotzam und Andé Neutag haben dieses Problem erkannt. Gemeinsam mit dem Martinshof wurden Spenden gesammelt, um Abhilfe zu schaffen.
Abhilfe heißt: Mit mobilen Rampen, die jeder Mitarbeiter ohne Schwierigkeiten auf- und abbauen kann, ist es jedem Menschen möglich in das Geschäft zu gelangen.

Am 5. Mai 2017 war die Übergabe der ersten Rampen an die Öffentlichkeit.
Sehen Sie hier dazu einen Beitrag des MDR-Sachsenspiegels:
 



Ausstellung "Die Zwei" in der Galerie im Wichernhaus

10. Januar 2017 
Von Januar bis April waren Aquarell-, Bleistift- und Pastellbilder von Nicole Fischer und Hartmut G. Knippscheer in der Galerie im Wichern-Haus des Martinshofes zu sehen.

Nicole Fischer (geb. 1969) malt vorrangig mit Pastellkreide. Grundlage ihres künstlerischen Schaffens legten Kurse in Kunst und Design in England und eine Ausbildung zur technischen Assistentin für Gestaltung mit Textil-Schwerpunkt. Nach langer Pause erweckte in Nicole Fischer das Foto eines Fuchses die Liebe zu Tierportraits und damit zur Kunst aufs Neue.

Hartmut G. Knippscheer (geb. 1948) entdeckte seine Liebe zum Zeichnen und Aquarellmalen erst durch den Maler W. Sachs mit Ende des zwanzigsten Lebensjahres. Mit Beginn seiner Tätigkeit im Martinshof 1995 gab er dieses Hobby aus Zeitgründen jedoch wieder auf.

Regenbogentür für das Lutherjubiläum 2017

14. Dezember 2016
Im Rahmen der Bildungsseminare beteiligten sich die Freiwilligen des Martinshof Rothenburg Diakoniewerkes an der Kampagne

Sei dabei "Türen öffnen. Gerechtigkeit leben"

der Diakonie zum Reformationsjubiläum.
"Wir Freiwilligen haben mit unterschiedlichen Menschen während unseres Dienstes zu tun, sodass uns eine gerechte Behandlung für jeden einzelnen wichtig ist - arm oder reich, männlich oder weiblich, jung oder alt."
Hier der Link zur Aktions-Seite der Diakonie.
  

Tormersdorf Spuren vergangener Zeiten

12. Dezember 2016
Nur einen "Wimpernschlag" entfernt vom Martinshof Rothenburg Diakoniewerk befindet sich ein Stück Geschichte dieser Einrichtung, das den meisten Jugendlichen und Erwachsenen völlig unbekannt ist.

Der Ort Tormersdorf. Er liegt heute auf polnischer Seite hinter der Neiße und ist jetzt größtenteils ein verlassenes Waldgebiet.

Von April bis Oktober 2016 bekamen 8 Jugendliche die Chance, im Rahmen der Ausschreibung "Spurensuche 2016" des Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz, eine Videodokumentation zur Geschichte des Dorfes zu erstellen. Schon der Projektname "Auf den Spuren vergangener Zeiten" zeigt, in welche Richtung die Erkundung ging. Mit Actioncams und Fotoapparat ausgestattet erkundeten die Jugendlichen (im Alter von 12-18 Jahren) unter der Leitung des Mehrgenerationenhauses die Umgebung des ehemaligen Ortes und begaben sich auf die Spurensuche dieses geschichtsträchtigen Dorfes und seiner ehemaligen Einwohner.
  

Preisverleihung für die Freiwilligen des Martinshofes: "selbstverständlich menschlich - der Preis"

29. November 2016
Die sächsiche Jugendstiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, junges Engagement sichtbar zu machen und in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken.
Gruppen von jungen Menschen, Vereine oder Initiativen konnten sich für einen Preis bewerben. Dieser Preis stand unter dem Motto "selbstverständlich menschlich - der Preis" und wurde an Aktionen vergeben, die wohlwollend und direkt ein tolerantes und interkulturelles Miteinander unterstützen.

Die FSJ-Gruppe des Martinshofes, Jahrgang 2015/2016, hat sich mit dem Sportfest für Asylsuchende und Menschen mit Behinderung beworben. Stellvertretend nahmen Cindy Gerber, Matthias Knuth und Luise Schulze am 25. November 2016 in Bischofswerda einen Preis in Höhe von 500,00 Euro entgegen.

Ausstellung mit Ölbildern und Radierungen

"Rand und Grenze" - Michael Otto


28. Oktober 2016

Unter dem Titel "Rand und Grenze" war Ende 2016 eine neue Ausstellung in der Galerie im Wichern-Haus des Martinshofes zu sehen. Die Werke stammen von dem Berliner Künstler Michael Otto.

Michael Otto, Jahrgang 1938, studierte an der Hochschule für bildende Künste in Berlin. Er arbeitete als Grafiker und unterrichtete an der Berufsfachschule für Foto-, Grafik- und Modedesign des Lette-Vereins in Berlin gegenständliches Zeichnen, graphische Techniken und Illustration.
Seine Arbeiten sind u.a. im Besitz des Berliner Stadtmuseums, der Deutschen Bundesbank und des Deutschen Herzzentrums.

Die Galerie im Wichern-Haus, Mühlgasse 10 in Rothenburg, ist geöffnet Montag bis Donnerstag von 7.00 bis 18.30 Uhr und Freitag von 7.00 bis 17.00 Uhr.

Gemeinsame diakonische Stiftung wird gegründet

Januar 2016:
Die Stiftungsräte der Stiftung Diakonie Görlitz-Hoyerswerda und der Stiftung Martinshof Rothenburg Diakoniewerk haben im Dezember 2015 in getrennten Sitzungen ihren Willen bekundet, gemeinsam eine diakonische Stiftung zu gründen.

Es wurde verabredet, dass sich die Stiftungsräte im Februar 2016 erstmals treffen, sich kennen lernen und danach Grundsätze für eine neue Stiftungssatzung abstimmen.

In beiden Stiftungen ist der Stiftungsrat das Aufsichtsgremium über den Vorstand und fällt Grundsatzentscheidungen zur Organisation der Arbeit der Stiftungen.