Aktuelles aus dem Martinshof:

Stiftungsräte unterzeichnen Fusionsbeschluss

Martinshof Rothenburg Diakoniewerk und Stiftung Diakonie Görlitz-Hoyerswerda beschließen Zusammengehen


14. Juni 2018:
Am 1. Januar 2019 wird die Stiftung Diakonie St. Martin ihre Arbeit aufnehmen. Die Stiftungsräte der Diakonie Görlitz-Hoyerswerda und des Martinshof Rothenburg Diakoniewerkes fassten den entsprechenden Fusionsbeschluss. Beide Stiftungen sind etablierte Sozialunternehmen und mit ihren Angeboten im nördlichen Landkreis Görlitz, Bautzen, Kamenz und Südbrandenburg präsent. Die neue Stiftung Diakonie St. Martin wird dann mit 1500 Mitarbeitenden einer der größten Arbeitgeber der Region. Die Vorstände Robert Dünnbier, Johannes Johne, Mandy Köhler und Petra-Edith Pietz leiten die kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts.

Gleichzeitig zum Fusionsbeschluss bestimmten die beiden Altstiftungsräte ihre Vertreter im Stiftungsrat der Diakonie St. Martin.
Andreas Cosmar (Diakon/Geschäftsführer), Benjamin Ehlers (Rechtsanwalt), Heinrich Koch (Pfarrer), Ernst Opitz (Diakon/Dipl. Sozialpädagoge), Georg Pachtner (Diakon/Selbständig), Renate Pissang (Ärztin), Margit Pohl (Gärtnermeisterin), Valentin Schott (Selbständig), Ekkehard Schulze (Selbständig) und Christoph Wiesener (Pfarrer). Hinzu kommen noch Dr. Thomas Koppehl als Vertretung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Martin Matz als Vertretung des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sowie ein frei zu berufendes Mitglied.
 

Stationäre Altenpflege des Martinshofes mit "sehr gut" bewertet


Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) hat in seiner jährlichen Kontrolle die Seniorenheime Francke-Haus und Fliedner-Haus in Rothenburg mit einer glatten 1,0 bewertet. Ebenso ein "sehr gut" erhielt die Kurzzeitpflege.

"Wir sind sehr stolz auf diese Ergebnisse, stehen sie doch den momentanen Berichten über schlechte Zustände in Pflegeheimen entgegen. Besonders den Pflegekräften in den beiden Häusern ist diese hervorragende Benotung zu verdanken", sagt die Bereichsleiterin der Altenhilfe im Martinshof Bärbel Schuster.

Die Kontrollen des MDK sind unangekündigt. Geprüft wird u.a. die Pflege und medizinische Versorgung, die soziale Betreuung und Alltagsgestaltung und die Verpflegung und Hauswirtschaft.

Insgesamt verfügen das Francke- und das Fliedner-Haus über 94 Plätze, davon sind 48 Plätze für Menschen mit Demenzerkrankung. Vier Plätze werden für die Kurzzeitpflege vorgehalten.
 

Martinshof und Diakonie Görlitz-Hoyerswerda vereinbaren Schritte zur engeren Zusammenarbeit


Die Stiftung Diakonie Görlitz-Hoyerswerda und das Martinshof Rothenburg Diakoniewerk haben weitere Schritte für eine engere Zusammenarbeit im nächsten Jahr beschlossen.
Dazu unterzeichneten die Vorstände Mandy Köhler und Johannes Johne der Diakonie Görlitz Hoyerswerda sowie die Vorstände des Martinshof Rothenburg Diakoniewerkes Petra-Edith Pietz und Robert Dünnbier die Vereinbarung in Rothenburg.

In besonderer Weise betrifft dies die Entwicklung eines Leitbildes, die Angleichung der unterschiedlichen Unternehmenskulturen und das Erarbeiten einer endgültigen Organisationsstruktur. Diese Vereinbarung geschieht im Hinblick auf eine zukünftige Fusion beider Einrichtungen.

Sowohl das Martinshof Rothenburg Diakoniewerk als auch die Stiftung Diakonie Görlitz-Hoyerswerda sind große Sozialeinrichtungen, die ihre Hilfen und Unterstützungen in Görlitz, im nördlichen Landkreis Görlitz, in Hoyerswerda und in Südbrandenburg anbieten.
 

Sächsischer Landespreis für Heimatforschung 2017

23. November 2017
Beim "Sächsischen Landespreis für Heimatforschung 2017" bekam unser Mehrgenerationenhaus einen mit 500 € dotierten Schülerpreis für sein Projekt "Tormersdorf - Spuren vergangener Zeiten" zuerkannt.

Im Projekt hatten von April bis Oktober 2016 bis zu 8 Kinder und Jugendliche die Chance, eine Videodokumentation des Ortes Tormersdorf zu erstellen. Dabei wurden Zeitzeugen interviewt.
Tormersdorf liegt direkt gegenüber der Stadt Rothenburg auf der anderen Seite der Neiße. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist das Dorf verlassen. Von den Gebäuden finden sich heute zum Teil nur noch die Grundmauern.

Nachdem das Ergebnis der erfolgreichen "Spurensuche" am 30. November 2016 einem breiten Publikum präsentiert wurde und später der MDR Sachsenspiegel am 4. Dezember 2016 sogar einen Bericht drüber ausstrahlte, wurde es von der Jury als "historisch wertvoll" für die Region eingestuft.

Der Preis wurde am 3. November 2017 in Dresden verliehen.

Du siehst mich - 36. Deutscher Evangelischer Kirchentag Berlin - Wittenberg 2017

15. Juni 2017

Der ganze Kirchentag in einem Video: 




Ausstellung "Die Zwei" in der Galerie im Wichernhaus

10. Januar 2017 
Von Januar bis April waren Aquarell-, Bleistift- und Pastellbilder von Nicole Fischer und Hartmut G. Knippscheer in der Galerie im Wichern-Haus des Martinshofes zu sehen.

Nicole Fischer (geb. 1969) malt vorrangig mit Pastellkreide. Grundlage ihres künstlerischen Schaffens legten Kurse in Kunst und Design in England und eine Ausbildung zur technischen Assistentin für Gestaltung mit Textil-Schwerpunkt. Nach langer Pause erweckte in Nicole Fischer das Foto eines Fuchses die Liebe zu Tierportraits und damit zur Kunst aufs Neue.

Hartmut G. Knippscheer (geb. 1948) entdeckte seine Liebe zum Zeichnen und Aquarellmalen erst durch den Maler W. Sachs mit Ende des zwanzigsten Lebensjahres. Mit Beginn seiner Tätigkeit im Martinshof 1995 gab er dieses Hobby aus Zeitgründen jedoch wieder auf.

Regenbogentür für das Lutherjubiläum 2017

14. Dezember 2016
Im Rahmen der Bildungsseminare beteiligten sich die Freiwilligen des Martinshof Rothenburg Diakoniewerkes an der Kampagne

Sei dabei "Türen öffnen. Gerechtigkeit leben"

der Diakonie zum Reformationsjubiläum.
"Wir Freiwilligen haben mit unterschiedlichen Menschen während unseres Dienstes zu tun, sodass uns eine gerechte Behandlung für jeden einzelnen wichtig ist - arm oder reich, männlich oder weiblich, jung oder alt."
Hier der Link zur Aktions-Seite der Diakonie.
  

Tormersdorf Spuren vergangener Zeiten

12. Dezember 2016
Nur einen "Wimpernschlag" entfernt vom Martinshof Rothenburg Diakoniewerk befindet sich ein Stück Geschichte dieser Einrichtung, das den meisten Jugendlichen und Erwachsenen völlig unbekannt ist.

Der Ort Tormersdorf. Er liegt heute auf polnischer Seite hinter der Neiße und ist jetzt größtenteils ein verlassenes Waldgebiet.

Von April bis Oktober 2016 bekamen 8 Jugendliche die Chance, im Rahmen der Ausschreibung "Spurensuche 2016" des Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz, eine Videodokumentation zur Geschichte des Dorfes zu erstellen. Schon der Projektname "Auf den Spuren vergangener Zeiten" zeigt, in welche Richtung die Erkundung ging. Mit Actioncams und Fotoapparat ausgestattet erkundeten die Jugendlichen (im Alter von 12-18 Jahren) unter der Leitung des Mehrgenerationenhauses die Umgebung des ehemaligen Ortes und begaben sich auf die Spurensuche dieses geschichtsträchtigen Dorfes und seiner ehemaligen Einwohner.
  

Preisverleihung für die Freiwilligen des Martinshofes: "selbstverständlich menschlich - der Preis"

29. November 2016
Die sächsiche Jugendstiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, junges Engagement sichtbar zu machen und in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken.
Gruppen von jungen Menschen, Vereine oder Initiativen konnten sich für einen Preis bewerben. Dieser Preis stand unter dem Motto "selbstverständlich menschlich - der Preis" und wurde an Aktionen vergeben, die wohlwollend und direkt ein tolerantes und interkulturelles Miteinander unterstützen.

Die FSJ-Gruppe des Martinshofes, Jahrgang 2015/2016, hat sich mit dem Sportfest für Asylsuchende und Menschen mit Behinderung beworben. Stellvertretend nahmen Cindy Gerber, Matthias Knuth und Luise Schulze am 25. November 2016 in Bischofswerda einen Preis in Höhe von 500,00 Euro entgegen.

Ausstellung mit Ölbildern und Radierungen

"Rand und Grenze" - Michael Otto


28. Oktober 2016

Unter dem Titel "Rand und Grenze" war Ende 2016 eine neue Ausstellung in der Galerie im Wichern-Haus des Martinshofes zu sehen. Die Werke stammen von dem Berliner Künstler Michael Otto.

Michael Otto, Jahrgang 1938, studierte an der Hochschule für bildende Künste in Berlin. Er arbeitete als Grafiker und unterrichtete an der Berufsfachschule für Foto-, Grafik- und Modedesign des Lette-Vereins in Berlin gegenständliches Zeichnen, graphische Techniken und Illustration.
Seine Arbeiten sind u.a. im Besitz des Berliner Stadtmuseums, der Deutschen Bundesbank und des Deutschen Herzzentrums.

Die Galerie im Wichern-Haus, Mühlgasse 10 in Rothenburg, ist geöffnet Montag bis Donnerstag von 7.00 bis 18.30 Uhr und Freitag von 7.00 bis 17.00 Uhr.

Gemeinsame diakonische Stiftung wird gegründet

Januar 2016:
Die Stiftungsräte der Stiftung Diakonie Görlitz-Hoyerswerda und der Stiftung Martinshof Rothenburg Diakoniewerk haben im Dezember 2015 in getrennten Sitzungen ihren Willen bekundet, gemeinsam eine diakonische Stiftung zu gründen.

Es wurde verabredet, dass sich die Stiftungsräte im Februar 2016 erstmals treffen, sich kennen lernen und danach Grundsätze für eine neue Stiftungssatzung abstimmen.

In beiden Stiftungen ist der Stiftungsrat das Aufsichtsgremium über den Vorstand und fällt Grundsatzentscheidungen zur Organisation der Arbeit der Stiftungen.